CDU zum Thema "Schienenverkehr"

„Im Schienenverkehr sind wichtige und richtige Weichenstellungen nur im regionalen Konsens erreichbar", stellt der Verkehrsexperte der Krefelder CDU-Stadtratsfraktion, Jürgen Wettingfeld, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Mobilität der Stadt Krefeld ist, zum Streit zwischen der Stadt Mönchengladbach einerseits sowie dem Kreis Viersen und der Stadt Willich zum Thema "Regiobahn" fest.

 

Zur Verbesserung der Nah- und Fernverkehrsverbindungen am Niederrhein sei deshalb ein gemeinsames Vorgehen und Handeln des Niederrheins sinnvoll und auch notwendig. Drängende Fragen der regionalen und überregionalen Verkehrsinfrastruktur ließen sich nur im Verbund mit den Partnern am Niederrhein lösen, appelliert der Krefelder CDU-Politiker an die Kollegen in der Nachbarstadt Mönchengladbach und im Kreis Viersen und regt dazu eine Neuauflage des "Niederrhein-Dialogs Schienenverkehr" an, der erstmals am 1. September 2015 in Krefeld stattgefunden hat.

 

„Nur gemeinsam ist der Niederrhein stark“, so Jürgen Wettingfeld. Als Grundlage für die weitere Diskussion könne ein Positionspapier dienen, das nach dem Ergebnis des "Niederrhein-Dialogs Schienenverkehr" vom Krefelder Verkehrsdezernenten Martin Linne in Koordination mit den anderen niederrheinischen Gebietskörperschaften für die Region Niederrhein entwickelt werden soll, in dem die kurz-, mittel- und langfristigen Anforderungen beziehungsweise Notwendigkeiten begründet dargelegt werden sollen. Das Positionspapier sollte anschließend auch in bestehende regionale Gremien, insbesondere die Arbeitsgemeinschaft Metropolregion, geleitet werden.

27.12.2016