CDU zum Thema "Prostitution"

"Ahnungslosigkeit" wirft CDU-Ratsfrau Simone Roemer (Foto) ihrem SPD-Ratskollegen Hans Butzen vor, der die "schreckliche Wohnungsprostitution" – offenbar in Unkenntnis der Sachlage – "sträflich verharmlost". Die CDU-Frau empfiehlt dem SPD-Mann einen Besuch in den entsprechenden Etablissements, "der ihm die Augen öffnen wird, um endlich die unmenschlichen und unwürdigen Bedingungen zu erkennen, denen die in der Wohnungsprostitution verdingten Frauen ausgesetzt sind."

 

Die CDU-Politikerin hält es für „sehr bemerkenswert“, wenn Butzen den Oberbürgermeister dafür in Schutz nehme, dass er bei der Bekämpfung der unzulässigen Wohnungsprostitution untätig bleibe, obwohl er dazu als Chef der Bauaufsicht und der Ordnungsbehörde die bau- und gewerberechtlichen Möglichkeiten habe.

 

Simone Roemer: „Die Stadtverwaltung Krefeld hat offensichtlich nicht verstanden, dass dort Frauen einem Gewerbe nachgehen, im Internet dafür inserieren, dies aber alles illegal passiert. Jede Dönerbude jeder Versicherungsmakler wird vom Gewerbeamt kontrolliert, nur die Frauen, die Prostitution betreiben, nicht. Das ist ein Unding.“

 

Die CDU-Politikerin zeigt sich zudem verwundert, dass sich für die SPD Butzen zu der Problematik äußert, und nicht die Fachfrauen der SPD, die in der interfraktionellen Runde mit gearbeitet haben und die Szene kennen.

15.12.2016