CDU zum Thema "Polizeipräsidium"

"Scharfe Kritik" übt der sicherheitspolitische Sprecher der Krefelder CDU-Stadtratsfraktion, Walter Fasbender, Ratsherr und stellv. Vorsitzender des Polizeibeirates Krefeld, an den Beschlüssen der Landes-Grünen zur Polizeiorganisation in NRW. Der Grünen-Fraktionschef im Landtag, Reiner Priggen, hatte vorgeschlagen, die vielen Einzelbehörden zu größeren Präsidien zusammenzulegen. "Das lehnen wir auch und insbesondere im Hinblick auf das Polizeipräsidium Krefeld ab, dessen Präsenz in und für Krefeld von "elementarer sicherheitspolitischer Bedeutung" sei, wie der CDU-Politiker unterstreicht: "Als Großstadt ist ein Polizeipräsidium für Krefeld wichtig und unverzichtbar, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt zu gewährleisten."

 

Eine Zusammenlegung des Polizeipräsidiums Krefeld mit einer anderen Kreispolizeibehörde würde die Einsatzfähigkeit und Einsatzkraft der Polizei in Krefeld eindeutig schwächen, befürchtet der CDU-Politiker und warnt davor, "diesen verhängnisvollen Schritt" zu gehen. Gleichzeitig fordert Walter Fasbender seinen grünen Ratskollegen Thorsten Hansen auf, gegen die aktuellen Beschlüsse der Landes-Grünen vorzugehen und zu verhindern, dass diese weiter verfolgt werden. Als Vorsitzender der Gesellschaft Bürger und Polizei in Krefeld müsse Hansen wissen, dass die Zusammenlegung von Stadt- und Landpolizei weder den Sicherheitserfordernissen einer Großstadt noch denen eines Landkreises gerecht werden. Deshalb müsse Hansen in seiner Funktion als Vorsitzender der Gesellschaft Bürger und Polizei gegen die Beschlüsse seiner Partei "im Krefelder Interesse" vorgehen.

 

 

07.12.2016