CDU zum Thema "Buslinien in Hüls"

Zum Thema "Führung der Buslinien in Hüls" erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hüls, Ratsherr Timo Kühn:

 

"Nach wie vor teilt die Hülser CDU-Fraktion die Meinung des Bezirksvorstehers Hans Butzen (SPD) und des Sprechers der SPD in der Bezirksvertretung Hüls, Martin Reyer, nicht, dass die neu eingerichteten Buslinien - bestehend aus einem Ost- und einem Westbus - eine erhebliche Verbesserung für Hüls bringt.

 

Bei der Beschlussfassung über die Einrichtung der neuen Buslinien in der Sitzung der Bezirksvertretung Hüls war das Bündnis von SPD, Grünen und FDP, wie bei anderen Themen, die Hüls betreffen, schnell und unüberlegt vorgegangen.

 

Die CDU-Fraktion Hüls bemängelt weiterhin die fehlende Ost- und Westverbindung zwischen den beiden Linienführungen im Hülser Norden. Gänzlich fehlt es bis heute an einer Anbindung des Hülser Nordostens (siehe Anlage:  Anträge SPD und CDU hierzu). Die Haltestellen, die übergangsweise errichtet und vom Mehrheitsbündnis beschlossen wurden und augenscheinlich eine Dauerlösung werden sollen, sind teilweise nicht barrierefrei.

 

Die CDU-Fraktion Hüls hat sich immer für eine gegenläufige Linienführung ausgesprochen.

 

Zudem erwartet die CDU-Fraktion Hüls, dass alle Haltestellen, sofern die Provisorien enden, barrierefrei ausgelegt sind, damit diese wohl u. a. auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder von Familien mit Kinderwagen genutzt werden.  

 

Wir gehen davon aus, dass die Buslinien öfter in Anspruch genommen werden als z.B. die erste Etage des Hülser Rathauses.  

 

Es ist bedauerlich, dass das SPD-geführte Mehrheitsbündnis, von Populismus, Aktionismus und Selbstdarstellung getrieben, viel Geld für unsinnige Maßnahmen vergeudet und hierbei die Wünsche und Bedürfnisse der Hülserinnen und Hülser, die diese Verkehrsmittel nutzen, gänzlich ausblendet.

 

Es ist auch nicht nachvollziehbar, warum man im Bereich vor dem Lebensmittelhändler Kaiser's die ohnehin knappen  Stellplatzkapazität beschneidet, indem man drei Stellplätze zu einer Haltestelle um deklariert. Hier hätte es sicherlich bessere Lösungen gegeben.   

 

Erst denken, dann beschließen, sollte die Devise bei der aktuell weiterhin sehr angespannten Haushaltssituation der Stadt Krefeld, wozu auch die SWK als Tochtergesellschaft gehört, sein.  

 

Die CDU-Bezirksfraktion Hüls wird sich weiterhin einbringen."

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14.07.2016