CDU und Unternehmerschaft im Dialog

Sozial- und wirtschaftspolitische Fragen und Probleme standen beim Treffen der Unternehmerschaft Niederrhein mit der Krefelder CDU-Fraktion auf dem Programm. "Der Dialog ist nicht nur richtig und wichtig für das wechselseitige Verständnis, sondern auch für die Entwicklung gemeinsamer Strategien und übereinstimmender Zielsetzungen", waren sich der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein, Hartmut Schmitz, sowie die weiteren Mitglieder der Geschäftsführung, Kirsten Wittke-Lemm und Dr. Ralf Sibben, mit der Krefelder CDU-Führung um Marc Blondin, Kerstin Radomski MdB, Britta Oellers und Jürgen Wettingfeld, der auch Mitglied des Vorstandes der Krefelder Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung (MIT) ist, sowie Elona Hubrach-Verhasselt und Carola Ponzelar vom Arbeitnehmerflügel der Krefelder CDU (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft - CDA) einig.  

 

In dem sachlich-konstruktiven Dialog zwischen Wirtschaft und Politik ging es um den Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt ebenso wie um den Wohn- und Wirtschaftsstandort Krefeld, der ohne eine florierende Industrie nicht denkbar sei, so die Führungen der Krefelder CDU und der Unternehmerschaft Niederrhein in ihrem "klaren und eindeutigen Bekenntnis zum Industriestandort Krefeld", der durch günstige Rahmenbedingungen gestärkt werden müsse, waren sich Unternehmerschaft und CDU einig. Dazu gehöre neben einer wirtschafts- und bürgerverträglichen Gestaltung von Steuern und Abgaben und einer soliden Haushalts- und Finanzwirtschaft die Ausweisung attraktiver Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete ebenso wie eine zeitgemäße verkehrliche, digitale, schulische, soziale und kulturelle Infrastruktur, die für die Bestandspflege bei vorhandenen Unternehmen genauso wichtig sei wie für die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Industriebetriebe.

 

Vorher hatten Hauptgeschäftsführer Hartmut Schmitz, sein Stellvertreter Dr. Ralf Sibben, Geschäftsführerin Kirsten Wittke-Lemm und die für die Bildungsarbeit zuständige Sozialwissenschaftlerin Astrid Holzhausen ihre Gäste aus der Krefelder Politik über die Organisation, Aufgabenstellung und Arbeitsweise informiert: Die Unternehmerschaft Niederrhein ist ein Zusammenschluss sozialpolitischer Verbände mit Sitz in Krefeld. Insgesamt vertreten die unter dem Dach "Unternehmerschaft Niederrhein" zusammenarbeitenden Verbände die Interessen von rund 800 überwiegend mittelständischen Unternehmen mit etwa 90.000 Beschäftigten. Mitglieder der Unternehmerschaft Niederrhein sind Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, der chemischen Industrie, der papierverarbeitenden Industrie, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, des Groß- und Außenhandels und des Dienstleistungsbereiches in den Kreisen Kleve, Viersen, Wesel (linksrheinisch) und im Rhein-Kreis Neuss sowie in den Städten Krefeld und Mönchengladbach. Die Unternehmerschaft Niederrhein ist ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts, in Fragen zur Arbeits- und Personalwirtschaft, zum Tarifwesen, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Gesellschafts- und Bildungspolitik.

 

 

Im Bild (v.l.n.r.): Hartmut Schmitz, Elona Hubrach-Verhasselt, Carola Ponzelar, Kerstin Radomski MdB und Joachim Hüpges (vordere Reihe) sowie Astrid Holzhausen, Britta Oellers, Kirsten Wittke-Lemm, Jürgen Wettingfeld, Dr. Ralf Sibben und Marc Blondin (hintere Reihe).

 

20.07.2016