CDU stellt Antrag zur Verwendung Straßenbaumittel und Mängel-Melder

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld will in einem Antrag an die Stadtverwaltung wissen, wie in den vergangenen zwei Jahren bis heute die finanziellen Mittel der Stadt zur Straßensanierung genutzt wurden. Damit der Einsatz dieser Mittel zu mehr Bürgerzufriedenheit führt, regt die Fraktion zusätzlich an, einen Mängel-Melder auf der Homepage der Stadt einzuführen. "Probleme wie beispielsweise ein Schlagloch ärgern uns alle. Mit einem Mängel-Melder auf der Startseite der städtischen Homepage wollen wir den Bürgern einfacher die Chance geben, Probleme vor ihrer Haustür zu melden", erklärt Manfred Läckes, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. 

Die Christdemokraten im Rat fordern einen Bericht der Stadtverwaltung, in dem die Maßnahmen zur Sanierung von Straßendecken sowie die Reparaturen von Schlaglöchern seit 2015 aufgelistet werden. Neben den städtischen Eigenmitteln fließen Dank des Bundes bis 2020 alleine 9 Mio. Euro in den Straßen-, Geh- und Radwegebau.  "Uns ist es wichtig zu wissen, wie die Haushaltsmittel der Stadt und auch die Bundesförderung verwendet werden. Ebenso wollen wir, dass diese Mittel erst für die Beseitigung der  drängendsten Probleme vor der Haustür der Bürger genutzt werden, bevor wir irgendwelche Fahrradautobahnen bauen", beschreibt Läckes das Ziel des Antrags. Aus diesem Grund schlägt die CDU vor, einen Mängel-Melder auf der städtischen Homepage zu installieren. Vorbild ist die Stadt Willich. „Vom Schlagloch bis zur Dreckecke können hier alle kleinen und großen Probleme gemeldet werden. Wir sind auf die Initiative der Bürger angewiesen. Daher sollten wir die guten Erfahrungen der Stadt Willich mit dem Mängel-Melder nutzen. Dort können die Bürger ihre Stadtverwaltung einfacher auf einen Missstand hinweisen", sagt Läckes. Bürger der Stadt können ihr Problem direkt auf der Startseite der städtischen Homepage mit einem Klick und einem kurzen Text beschreiben. Anschließend erhält die Stadt die Problembeschreibung und erstellt einen Vorgang. Den Bearbeitungsstatus des gemeldeten Falls kann dann jederzeit öffentlich eingesehen werden. „Das schafft nicht nur Transparenz, sondern verhindert auch Doppelmeldungen. Gleichzeitig sehen die Bürger, dass sich die Stadt um ihre Anliegen kümmert. Jeder abgeschlossene Fall ist daher auch ein weiterer Schritt zu mehr Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Stadt", erklärt Läckes. 

15.03.2017