CDU-Ratsherr Walter Fasbender zur "Flüchtlingshilfe des Landes"

Zum "Wutausbruch" des Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ulrich Hahnen in Sachen "Flüchtlingshilfe" erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Verwaltung, Vergabe, Ordnung und Sicherheit" der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, Ratsherr Walter Fasbender: 


"Wütend sollte Ratsherr Hahnen auf seine eigene Landesregierung sein, die die dem Land zur Verfügung gestellten Mittel für die Flüchtlinge nicht vollständig an die Kommunen weiterleitet. Hier sollte sich NRW ein Beispiel an Bayern nehmen, wo fast zu 100 Prozent die Mittel bei den Kommunen ankommen, in Krefeld dagegen nur circa 25 Prozent. Dadurch wird Krefeld durch das Land noch weiter in der Nothaushalt getrieben. Zusätzliche Kosten sollen für Krefeld durch eine zusätzliche Stelle eines Flüchtlingskoordinators entstehen. Wenn Hahnen als MdL sich auf Landesebene und Meyer als Mitarbeiter eines MdB sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass diese Stelle durch Land oder Bund finanziert wird, kann man ja darüber nachdenken. Im übrigen ist die Flüchtlingshilfe, die alle beteiligten Hilfsorganisationen und Behörden in Krefeld mit breiter bürgerschaftlicher Unterstützung leisten, hervorragend organisiert und damit in besten Händen. Ob es angesichtss dessen zusätzlich noch eines Flüchtlingskoordinators - wie er in Düsseldorf als 'Versorgungsposten' für die im Jahre 2014 gescheiterte grüne Oberbürgermeisterkandidatin geschaffen wurde - bedarf, erscheint auch angesichts der damit verbunden Personal- und Bürokosten von rund 250.000 Euro pro Jahr mehr als fraglich." 

04.08.2015