CDU-OB-Kandidat Peter Vermeulen fordert Existenzsicherung für Hebammen

Wegen der stetigen Erhöhung der Haftpflichtprämien müssen auch in Krefeld  immer mehr Hebammenpraxen schließen. Von den bisher fünf Praxen existieren nach Angaben des Kreisverbandes der ortsansässigen Geburtshelferinnen nur noch drei. Diese Entwicklung beobachtet der OB-Kandidat der CDU, Peter Vermeulen, mit großer Sorge. „Unsere Hebammen leisten einen wichtigen Beitrag für Familien und aus diesem Grund muss es ihnen weiterhin möglich sein, ihren Beruf auszuüben, ohne dass sie um ihre Existenz fürchten müssen. Jede Frau soll die Möglichkeit haben, vor, während und nach der Geburt ihres Kindes von einer Hebamme ihres Vertrauens vor Ort betreut zu werden“, erklärt der dreifache Vater.

Krefelder Hebammen, die Hausgeburten anbieten, gibt nach Mitteilung des berufsständischen Verbandes nicht mehr. Deshalb sei die Betreuung durch Hebammen bereits jetzt bis September ausgebucht. Und noch immer gebe es viele Eltern, die auf der Suche nach einer solchen Unterstützung  seien. „Diese wichtige Hilfe, insbesondere auch für unerfahrene Eltern, darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, weil die Hebammen immer höhere Kosten tragen müssen“, meint Vermeulen.

Im Juli dieses Jahres steht eine erneute Erhöhung ihrer Haftpflichtprämien bevor, berichtet der Kreisverband der Krefelder Hebammen. Vermeulen: „Gerade in den Tagen nach der Geburt eines Kindes ist die Hebamme eine große Stütze für die Familien. Die Unterstützung, die meine Frau und ich durch unsere Hebamme Brigitte Moseler erfahren haben, möchten wir nicht missen.“

04.05.2015