CDU-Mitte zum Thema "Haltestelle Ostwall/Rheinstraße"

Mit Erstaunen und einiger Verärgerung hat der Stadtbezirk Mitte der CDU zur Kenntnis genom‐
men, dass die avisierte Eröffnung der Ostwallhaltestelle am 06. November nicht zu halten ist und
erneut – offensichtlich auf unbestimmte Zeit ‐ verschoben werden muss. Damit wird dem Krefel‐
der Einzelhandel im 2. Jahr in Folge das Weihnachtsgeschäft verhagelt. „Das Maß ist voll“, so der
stellvertretende Vorsitzende von Mitte, Andreas Stomps. „Es kann nicht sein, dass irgendwo in
Europa oder in der Verwaltung Fehler passieren und der Krefelder Einzelhandel das mit Umsatz‐
rückgängen, Geschäftsaufgaben oder gar Insolvenzen bezahlen soll. Die Erklärungen, die hierzu
kommen sind mehr als dürftig und wie wir feststellen mussten, haben Anlieger und Geschäftsleute
inzwischen jegliches Vertrauen in die Baustellenplanung verloren.“  

Die CDU Mitte fordert deshalb:

1) Massiven Druck ausüben auf die tätigen Firmen, damit sie Ihre Arbeiten endlich erledigen. 
 
2) Rechtliche Prüfung, gegen welche Firma ggf. Schadensersatz geltend gemacht, bzw. eine Kon‐
ventionalstrafe gerichtet werden kann.

3) Freigabe der PKW‐Spur im Bereich der Haltestelle ab 1. November bis Mitte Januar, damit der
Ostwall während des Weihnachtsgeschäfts als Knotenpunkt und Verkehrsweg erstmals wieder
wahrgenommen wird.

4) Einrichtung eines sofortigen Shuttledienstes bzw. Pendelverkehres zwischen den Straßenbahn‐
haltestellen Uerdingerstr./Philadephiastr. und Hauptbahnhof. 
 
5) Keine unsinnigen Werbeausgaben für bunte Bilder oder Pläne als Erklärungsversuche. Wenn
schon Geld ausgegeben wird, sollte es besser den Einzelhändlern vor Ort direkt zugutekommen.
  
6) Kurzfristig muss die Verwaltung mit den anliegenden Einzelhändlern eine Übereinkunft erzielen,
mit welchen weiteren Maßnahmen die Stadt das Weihnachtsgeschäft unterstützen kann.

11.06.2015