CDU Krefeld fordert die Reaktivierung der "Runde für Arbeit und Wirtschaft"

Die CDU Fraktion im Rat der Stadt Krefeld fordert den Oberbürgermeister auf, die „Runde für Arbeit und Wirtschaft" wieder einzuberufen. Anlässlich des Rückgangs der Ausbildungszahlen in der Metallverarbeitung in Krefeld wäre das Gremium aus Sicht der CDU dazu geeignet, die Ausbildungssituation in Krefeld zu verbessern. „Die Stadt hat den Auftrag, für ein Klima zu sorgen, das mehr Ausbildung ermöglicht", erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Britta Oellers.

Die CDU-Fraktion hat OB Meyer nun in einem Schreiben um Informationen gebeten, wie die Stadt Krefeld auf Probleme bei der Ausbildung junger Krefelder reagieren will. Gleichzeitig verlangen die Christdemokraten, den Rückgang von Ausbildungsangeboten oder gar den Verzicht auf Ausbildung nicht einfach nur hinzunehmen. „Jetzt wäre es aus unserer Sicht wieder an der Zeit, die ‚Runde für Arbeit und Wirtschaft‘ einzuberufen. Im Wahlkampf hatte OB Meyer gegenüber dem Sozialbündnis sogar noch versprochen, das Gremium wieder einzuberufen. Geschehen ist seitdem nichts, obwohl wir als CDU noch im Juni 2016 die Reaktivierung gefordert haben", kritisiert Oellers. Die Runde besteht aus Vertretern der Wirtschaft, der Stadt, Handel, Gewerkschaften und Organisationen wie der Agentur für Arbeit und soll diese wieder an einen Tisch zu bringen. Das Gremium war vom vormaligen Oberbürgermeister Dieter Pützhofen gegründet worden. Anfang 2014 hatte Alt-OB Gregor Kathstede die Runde wieder reaktiviert.

Die CDU hatte im Juni 2016 angesichts des drohenden Fachkräftemangels die Forderung gestellt, die Runde wieder einzuberufen. „Gerade unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels halten wir die Nachricht von Siempelkamp für bedenklich. Denn viele Unternehmen beklagen einen zunehmenden Fachkräftemangel", so Oellers. Die CDU-Fraktion hatte in ihrer Neujahrsansprache bereits angekündigt, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf Krefeld stärker in den Blick zu nehmen als bisher. Gleichzeitig bittet die Fraktion in ihrem Brief darum, dass künftige Anstrengungen der Stadt zusammen mit der Wirtschafts-Initiative „Zukunft durch Industrie" erfolgen. Die CDU-Fraktion hat dem OB in ihrem Schreiben zugesichert, ihn bei allem zu unterstützen, was den Arbeitnehmern und den Unternehmen weiterhilft.

18.01.2017