CDU: Gegen Fracking

"Wir begrüßen und unterstützen die Stellungnahme der Stadtverwaltung Krefeld zur 'Structuurvisie Ondergrond' der niederländischen Regierung", erklärt der planungspolitische Sprecher der Krefelder CDU-Stadtratsfraktion, Ratsherr Jürgen Wettingfeld. Das gelte insbesondere hinsichtlich der darin dargelegten Bedenken und Anregungen zum Thema "Fracking", das nicht zur Gefahr für Mensch und Umwelt werden dürfe.

Eine aktuelle Untersuchung in den Niederlanden zeige - so Jürgen Wettingfeld -, welche Gefahren von der unkonventionellen Erdgasförderung ausgehen. Dort hatte der nationale Sicherheitsrat bei der Erdgasförderung in der Region Groningen festgestellt, dass die Bohrungen in etwa 3.000 m Tiefe Erdschichten absacken ließen und Mikrobeben bis zur Stärke 2 verursacht hätten. Wenngleich es sich hierbei um konventionelle Gasfördermaßnahmen handle, seien insbesondere Mikrobeben durch Fracking nicht ausgeschlossen. Dies belegten Erfahrungen in Niedersachsen.

Unter dem Begriff "Fracking" wird die unkonventionelle Erschließung und Ausbeutung von Erdgasvorkommen unter anderem durch den Einsatz von Chemikalien (Frack-Fluide) verstanden. Umweltrisiken ergeben sich vor allem aus dem Gefahrenpotenzial dieser Frack-Fluide, wenn diese beispielsweise in grundwasserführende Bodenschichten gelangen.

08.04.2015