CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hüls zur Baupolitik der SPD in Hüls

„Die Baupolitik der SPD in Hüls sorgt eher für Ruinen, statt für einen Aufbruch“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Hüls. Die CDU-Fraktion fordert die erfolgreiche Entwicklung des Gewerbegebietes Den Ham. Ebenso schlägt die CDU vor, die Diskussionen um den Bebauungsplan-Plan 550 „Fette Henn“ zu beenden. „Die Fette Henn muss für alle künftigen Generationen grün bleiben“, so Kühn.

Die CDU-Fraktion plädiert daher die im B-Plan 550 überplante Fläche im Rahmen der Fortschreibung des sogenannten Flächennutzungsplanes (FNP) als Grünfläche festzuschreiben. „So sehen alle auch in Zukunft grüne Gärten an der Fetten Henn und keine typischen roten Backsteinbauten, mahnt Kühn. Darüber hinaus kritisiert die CDU-Fraktion, dass immer über den Privatbesitz anderer spekuliert und diskutiert wird. „Wenn einige Eigentümer der Gärten und Grünflächen keine Bebauung wollen, gilt es das zu respektieren. Wir sollten uns die Bebauung daher sparen, um die einzigartige Fläche in Hüls auch für die zukünftigen Generationen zu sichern. Nur mit einer Änderung des FNP hätten wir die Sicherheit für die Gärten“, mahnt Kühn.

Unverständnis zeigt die CDU auch über selbst erklärte Baupolitik des Bezirksvorstehers Hans Butzen. Der habe eine Deadline bis Ende 2018 ausgesprochen, so die CDU. „Eine solche rote Linie verunsichert bauwillige Investoren. Wir als CDU halten daran fest, das Gewerbegebiet zu entwickeln, aber ohne irgendwelche Schlussstriche am Ende des Jahres. So geht keine vernünftige Baupolitik. Die Wut der SPD auf den Projektentwickler hilft keinem weiter. Solche Aussagen schaden der Vermarktung von Flächen und sind gegen die Interessen von Hülser Unternehmen beziehungsweise künftigen Arbeitsplätzen in Hüls.

12.09.2018