CDU-Fraktion fordert E-Mobilitätskonzept

Die CDU-Ratsfraktion hat einen umfangreichen Fragenkatalog für ein zukünftiges E-Mobilitätskonzept der Stadt Krefeld für den kommenden Planungsausschuss unter  dem Namen "e-Krefeld" eingebracht. „Wir wollen zusammen mit der Stadtverwaltung klären, welche Voraussetzungen in Krefeld für ein umfangreiches Mobilitätskonzept der Zukunft erfüllt werden müssen. Unser Fragenkatalog ziel darauf ab, dass wir in Krefeld Stück für Stück in den nächsten Jahren ein nachhaltiges Konzept vom E-Bike bis zur Ladestation haben“, erklärt der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jürgen Wettingfeld.

Der Antrag enthält einen Fragenkatalog für den nächsten Planungsausschuss der Stadtverwaltung im September. Er umfasst verschiedene Themenbereiche: Von der  Anschaffung von E-Bikes und Elektroleichtfahrzeugen über die Voraussetzungen zukunftssicherer Straßen- und Ladeinfrastrukturen, die Integration von Ladetechnik bei Neubauten und bestehender Gebäude bis hin zu den Finanzierungsfragen aller Programme. „Wir stellen uns eigene Förderprogramme der Stadt oder ihrer Töchter bei der Anschaffung von E-Bikes vor. Vorbild ist hier die Stadt München. Gleichzeitig brauchen wir einen Plan für die bestehenden Straßen und künftigen Neubaugebiete, wie Ladeterminals gebaut  oder integriert werden oder Fahrradwege für E-Bikes nutzbar gemacht werden. Hier sehen wir auch Chancen für die SWK“, beschreibt Wettingfeld die Ziele des CDU-Antrags. 

Wichtig  sind  aus  Sicht  der CDU-Fraktion jedoch vor allem die Fragen der Finanzierung  der Infrastruktur und Fahrzeuge der Zukunft. Insbesondere das Ziel  der  Einhaltung  des  Haushaltsicherungskonzeptes darf trotz nötiger Investitionen  nicht  gefährdet  werden. Daher sollen geeignete Fördertöpfe des  Bundes  oder der EU identifiziert und Fördermittel eingeworben werden. „Ohne  Geld  können  wir  alle  klugen  Konzepte  und Ideen nicht umsetzen. Deswegen  muss  die  Stadt in Zukunft zwar eigenes Geld bereitstellen, aber ohne  das  Ziel des Haushaltsausgleichs zu gefährden. Deswegen brauchen wir Fördermittel   des  Landes,  Bundes  oder  eben  der  EU“,  so  Wettingfeld abschließend. 

30.08.2017