Britta Oellers zur OB-Initiative gegen Kinderarmut

 Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld begrüßt die Initiative des Oberbürgermeisters die Kinder-armut in Krefeld zu verringern „Das unterstützen wir als CDU gerne. Wir hoffen nur, dass der Krefelder SPD-OB erfolgreicher ist, als die NRW-Landesregierung. Die investierte viel Geld in ihr Vorhaben „Kein Kind zurücklassen“, dennoch stieg die Kinderarmutsquote zwischen 2011 und 2015 alleine in Krefeld um 1,2 Prozent“, kritisiert die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Britta Oellers.

Die Bertelsmann-Stiftung hatte die Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland untersucht. Insgesamt war diese in ganz NRW zwischen 2011 und 2015 um 1,6 Prozent angestiegen. Auch in Krefeld stiegt die Quote von 22,4 Prozent in 2011 auf 23,6 Prozent im Jahr 2015. „In Zahlen waren das 8485 Krefelder Kinder unter 18 Jahren, die in Armut aufwachsen. Auch wenn jeder Anstieg von Kinderarmut beschämend ist, steht Krefeld im Vergleich zum Landestrend besser da. Dies ist vor allem den Akteuren vor Ort zu verdanken, die in Krefeld aktiv sind“, erklärt Oellers.

Die Zahlen für Krefeld aus dem Jahr 2015 belegen, dass die Anzahl und Anteil der Kinder in Familien im SGB-II-Bezug ab dem sechsten Lebensjahr sinkt. So leben 26,1 Prozent der Kinder unter 3 Jahren und 26,6 Prozent der Kinder von 3 bis unter 6 Jahren in Familien mit SGB-II-Bezug. Im Alter zwischen 6 und unter 15 Jahren sinkt das Niveau immerhin auf 23,9 Prozent und bei den 15 bis unter 18-jährigen auf 18.7 Prozent. Das höchste Armutsrisiko haben Kinder in alleinerziehenden Familien und Kinder, die mit zwei und mehr Geschwistern aufwachsen. „Klar ist wir müssen als Stadt den Familien helfen, die Unterstützung benötigen. Insgesamt müssen wir jedoch für ein Klima sorgen, dass Arbeitsplätze in Krefeld entstehen lässt. Das ist für uns neben einer guten Schulbildung das effektivste Mittel gegen Kinderarmut“, so Oellers abschließend.

25.01.2017