Besuch beim Europaparlament in Straßburg

Eine informative Fahrt zum Europäischen Parlament in Straßburg mit einem bunten Mix aus Jung und Alt unternahmen rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Neukirchen-Vluyn, Viersen und Krefeld auf Einladung des niederrheinischen Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz (CDU). Eine Gruppe, die Neugier und Interesse mitbrachte, um das europäische Parlament und besonders den aktiven Europaabgeordneten näher kennenzulernen: ein Mann, der seit 25 Jahren in der Politik kämpft und nicht so einfach aufgibt und der es als seine Aufgabe ansieht, Europa voranzubringen, Werte zu schaffen und Werte zu leben und der lieber etwas tut, als nur darüber zu reden.
 
Karl-Heinz Florenz MdEP empfing die Besuchergruppe persönlich ganz herzlich, begleitete sie durch das Parlamentsgebäude, unterhielt sich interessiert mit den Reisenden und hörte diesen gerne zu. Nach einer Einführung in die Arbeit der Europäischen Institutionen hatten die Besucher vom Niederrhein die Möglichkeit, an einer Diskussion mit Europaabgeordneten teilzunehmen, der über einige Schwerpunkte der Arbeit der EU und seine politischen Sorgen berichtete, die den Klimawandel, die Zukunft der Jugend, die Stärkung der EU-Länder und das Thema Zuwanderung und Flüchtlinge betreffen. Insbesondere wies er - sehr nachdenklich und seriös - darauf hin, dass man die Gründe für Zuwanderung bekämpfen muss, um Probleme zu lösen. Trotz seines vollen Terminplanes nahm Karl-Heinz Florenz sich viel Zeit für die Besucher vom Niederrhein und widmete diesen viel Aufmerksamkeit. Er berichtete dabei auch von seinem langen Weg in der Politik, von seinen Eltern, und dass er selbst immer noch als Landwirt aktiv ist. Er forderte, dass die Talente junger Leute entdeckt und gefördert werden müssten.
 
"Der Frieden ist das Größte, was wir in Europa seit 70 Jahren genießen und durch die EU gefestigt haben" erklärte der CDU-Politiker: "Wenn man die Krisen in anderen Ländern auf der Welt anschaut, wie in Irak, Syrien, Afghanistan, Afrika etc., schätzt man diesen Frieden in Europa viel mehr." Er betonte auch, dass die EU stärker und aktiver in der Ukraine-Krise auftreten sollte. Nach der Diskussion mit dem Abgeordneten folgte der Besuch der Tribüne des Plenarsaals. Von dort aus erlebte die Gruppe eine heiße Diskussion zwischen den Abgeordneten um das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau. Neben ihren Treffen mit dem Europaabgeordneten stand auch eine Stadtführung durch Straßburg auf dem Besuchsprogramm, bei der die Besucher viele schöne Ecken in dieser internationalen Stadt mit mehr als 50.000 Studenten entdeckten. 
 
Das Foto zeigt die Besuchergruppe vom Niederrhein mit dem CDU-Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz (untere Reihe, 2.v.r.) im Europaparlament in Straßburg.

18.03.2015