Eintragung der Häuser Lange und Esters als UNESCO-Weltkulturerbe sichern

Die CDU-Ratsherren Manfred Läckes, Gregor Grosche, Gero Hattstein und Michael Zecha haben in Zusammenarbeit mit der CDU-Ratsfraktion einen Antrag eingereicht, der sicherstellen soll, damit eine künftige Bewerbung des Gebäudeensembles Haus Lange und Haus Esters um den Status als Weltkulturerbe nicht gefährdet wird. „Wir beantragen die Aufstellung eines  Bebauungsplans im hinteren Umfeld der beiden Museen, damit dort keine Bauten entstehen können, die eine Bewerbung um den Status des Weltkulturerbes gefährden könnten“, erklärt der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Manfred Läckes.

Die vier Ratsherren aus dem Osten Krefelds haben zusammen mit ihrer Fraktion einen Antrag vorgelegt, der die Aufstellung eines Bebauungsplans für einzelne Flurstücke im hinteren Bereich der Häuser Lange und Esters an der Wilhelmshofallee vorsieht. „Die Eintragung der Häuser Lange und Esters in das UNESCO-Weltkulturerbe wäre eine einmalige Chance für Krefeld. Dieses Ziel dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. Die Eintragung wäre jedoch aus unserer Sicht gefährdet, wenn im rückwärtigen Bereich der beiden Häuser Neubauten auf bisher nicht bebauten Flächen entstehen sollten“, erklärt Läckes.  

Die Stadt Krefeld hat sich vor einigen Jahren bereits darum beworben, dass das einzigartige Gebäudeensemble Haus Lange und Haus Esters als bedeutende Bauten im sogenannten „Bauhaus-Stils“ eine Eintragung in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe erhält. Bereits 2011 gab es erste Bemühungen zur Eintragung im Verbund mit dem ebenfalls von Mies van der Rohe erbaute Fabrikgebäude der ehemaligen Verseidag.

03.02.2017