Zur aktuellen Diskussion um die Stadthaus-Sanierung erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jürgen Wettingfeld:

"Die CDU-Ratsfraktion lehnt eine Sanierung des Stadthauses unter den jetzt bekannt gewordenen neuen Rahmenbedingungen ab. Es ist unstrittig, dass für die Belegschaft der Verwaltung zeitgemäße Arbeitsplätze geschaffen werden müssen, wie sie in der freien Wirtschaft selbstverständlich sind. Aber eine Sanierung zu jedem Preis ist gegenüber den Krefelder Bürgern nicht vertretbar. Die CDU Fraktion wird in der Sitzung des Bauausschusses einen Antrag stellen, der die folgenden Aspekte berücksichtigt. Erstens: Die Verwaltung erstellt eine neue Wirtschaftlichkeitsberechnung, die alle Kostenfaktoren enthält und folgende Fälle berücksichtigt. Dazu gehören folgende drei Optionen: der Erhalt des "Status Quo", die Sanierung des Stadthauses oder der Neubau eines Stadthauses. Die Vorlage ist bis zum 2. Juli 2018 vorzulegen.
Zweitens soll die Verwaltung sicherstellen, dass alle erforderlichen Verwaltungs— und Beauftragungsschritte bis zum 31. Dezember 2018 abgeschlossen werden können. Drittens wird der Oberbürgermeister aufgefordert, bis zum Beginn der Sommerferien alle erforderlichen Gespräche zu initiieren und zu leiten, um nach Möglichkeit eine einvernehmliche Lösung in denkmalrechtlichen Fragen zu erreichen. Viertens klärt die Verwaltung die erforderlichen planungsrechtlichen Schritte für einen Neubau auf dem Theaterplatz oder am Willy Brandt Platz. Und fünftens soll die Verwaltung bis zum Beginn der Sommerferien eine Vorlage erstellen, wie ein zeitgemäßer Neubau unter architektonischen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen realisiert werden kann. Dabei sind Erfahrungen aus der Partnerstadt Venlo oder anderen Städten wie beispielsweise Amsterdam zu berücksichtigen."

16.05.2018